Ethereum unter Druck: Verlieren Kurzzeit-Halter die Nerven?

Die Entwicklungen bei Ethereum hatten für reichlich Verkaufsdruck gesorgt. Kurzzeit-Investoren gaben nach einem verhaltenen Wochenende geschätzte 400 Millionen US-Dollar im Verlust ab. Ursache dafür sind die anhaltenden Turbulenzen rund um Donald Trumps neue Strafzölle, die am 2. April in Kraft treten werden. Diese Unsicherheit drückt sichtbar auf den Markt, zumal sich die Kurse zwischen Freitag und Montag um über zehn Prozent nach unten bewegten. Kurzzeitig hielt sich Ethereum am Bereich um 1.800 US-Dollar, doch bei weiterem Abwärtsdruck könnten 1.500 US-Dollar ins Spiel kommen.

Kurzzeit-Halter in Rückzug

Besonders auffällig ist die Entwicklung in der Dormant Circulation (“Ruhezirkulation”). Viele Coins, die zuletzt vor sechs bis drei Monaten transferiert worden waren, wechselten erneut den Besitzer. Das Network Realized Profit/Loss zeigt, dass dadurch massive Verluste realisiert wurden. Mehrfach hatte es im März ähnliche Phasen gegeben, in denen Kurzzeit-Halter kapitulationsartig verkauften. Solche Ausverkäufe endeten oftmals damit, dass sich der Kurs danach kurz stabilisierte.

Allerdings sind nicht nur die Kleinanleger betroffen. Adressen mit einem Bestand von 1.000 bis 10.000 ETH reduzierten ihre Bestände in den letzten zwei Wochen um insgesamt 160.000 ETH. Das könnte daran liegen, dass die anhaltende Ethereum-Schwäche seit Anfang März viele Investoren verunsichert hat. Gleichzeitig stieg das Interesse größerer Investoren: Whales zwischen 10.000 und 100.000 ETH haben laut On-Chain-Daten rund 290.000 ETH zugekauft.

Bullische Signale bei Staking

Parallel dazu ziehen mehr Tokens aus den Börsenwallets Richtung Staking. Gut 940.000 ETH verließen die Exchanges im März, davon landeten rund 530.000 in Staking-Protokollen. Viele setzen also auf langfristige Bindung, obwohl der Markt zuletzt geschwächelt hatte. Diese Kapitalströme unterstützen ein gewisses Grundvertrauen, selbst wenn ein dauerhafter Abverkauf droht.

Ob 1.800 US-Dollar als Haltelinie fungiert, bleibt abzuwarten. Im Extremfall rutscht ETH Richtung 1.500 US-Dollar, sollte die Unterstützung nachhaltig verloren gehen. Das Momentum ist momentan verhalten. Sowohl der RSI als auch das MACD-Histogramm deuten keine starke Trendwende an. Wer auf eine bullische Entwicklung hofft, blickt auf den Bereich um 2.070 US-Dollar und einen markanten Abwärtstrend, der sich seit Dezember hält. Erst ein Ausbruch dort könnte für nachhaltigen Auftrieb sorgen.

Der gesamte Kryptomarkt wirkt derzeit nervös, dennoch gibt es auch einige interessante Ausreißer. Mit einem neuartigen Ansatz will der Coin Meme Index trotz Kursschwäche nach Chancen im Markt suchen. Meme Index hatte am gestrigen Tag seinen Presale abgeschlossen, insgesamt flossen 4.5 Millionen US-Dollar in den Vorverkauf. Am Mittwochnachmittag startet der Token auf dezentralen Börsen und könnte damit eine interessante Alternative für Meme-Fans sein.

Vier Indizes, zehn Meme-Tokens

Meme Index setzt auf algorithmisches Rebalancing, um ein Portfolio verschiedener Meme-Coins in mehreren Körben aufzubauen. Dazu gehören namhafte Assets wie Dogecoin oder Shiba Inu, aber auch Newcomer wie Fartcoin oder OFFICIAL TRUMP. Der Ansatz soll das Risiko breiter verteilen und gleichzeitig regelmäßig angepasst werden, um stärkere Preisausschläge abzufedern. Neben Staking bietet das Projekt zudem die Möglichkeit, an Volatilitätsstrategien teilzunehmen – mittels demokratischer Entscheidung über die involvierten Memecoins.

Wer beim Launch am Mittwoch dabei sein will, beobachtet am besten den offiziellen Kanal von Meme Index. Dort gibt es alle Details zum Release und den geplanten Neuerungen. Das Projekt ist bereits durch mehrere Audits geprüft und will Meme-Liebhabern einen gebündelten Zugang zu einem schnelllebigen Marktsegment zu eröffnen.

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