Krypto Analyst Alessio Rastani: Bitcoin muss Unterstützung bei 78.000 USD halten

Krypto Analyst Alessio Rastani: Bitcoin muss Unterstützung bei 78.000 USD halten

Der Finanzexperte und Chart-Analyst Alessio Rastani macht auf wichtige Preisniveaus von Bitcoin aufmerksam. Derzeit bewegt sich der Kursverlauf unterhalb des 21 Weekly Exponential Moving Average (WMA – 21 gleitender exponentieller Wochendurchschnitt), weshalb Investoren vorsichtig sein sollten. Dabei stellt er 78.000 USD als wichtige Unterstützungszone für Bitcoin heraus.

Bitcoin bewegt sich unterhalb des 21 Weekly Moving Averages

Alessio Rastani, der auch als Finanzexperte für die BBC auftrat, verweist in einem kürzlich veröffentlichten Video darauf, dass Bitcoin sich unterhalb des 21-wöchigen EMAs bewegt. Für ihn ist dies ein grundsätzlich bärisches Szenario. 

Im Chartverlauf zeigt sich, dass der Preis von Bitcoin derzeit unterhalb des 21 WMAs (blaue Linie) liegt. Die untere Grenze des Trendchannels (gelbe Linie) gibt eine Unterstützungszone an, die Rastani etwa bei 78.000 USD verortet. Dies deckt sich auch weitgehend mit dem Fibonacci-Retracement, das in dieser Zone mit dem 0,5-Wert in etwa in dieser Zone einen Schlüsselwert sieht. Dass das 21 WMA ein entscheidender Indikator für Bitcoin ist, kann der Analyst auch historisch gut belegen.

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Parallelen zu den Baissen von 2018 und 2022

Er verweist dabei auf die Baissen von 2018 und von 2022. Im Kursverlauf, der vom Bull Run 2017 bis in das Jahr 2019 reicht, lässt sich gut erkennen, dass Bitcoin bei der Hausse von 2017 das 21 WMA (in blau dargestellt) zwischendurch immer wieder als Testzone nutzt, um das bullische Sentiment zu bestätigen. Dagegen scheitert der Kursverlauf 2018 genau an diesem Versuch und sinkt immer wieder unterhalb des 21 WMAs. Infolgedessen bricht der Kurs gegen Ende des Jahres sogar stark ein.

Das zwischenzeitliche Allzeithoch von knapp unterhalb 20.000 USD geht starken und anhaltenden Einbrüchen voraus, die den Preis letzten Endes an die Grenze zu 3.000 USD treiben. Erst im Jahr 2019 steigt der Preis wieder deutlich über das 21 WMA und ein neuer Bullenmarkt beginnt.

2021 erreicht Bitcoin gleich drei Mal neue Allzeithochs (64.863 USD – April 2021, 66.974 USD – Oktober 2021, 68.789 USD – November 2021). Das bullische Sentiment kann sich 2022 jedoch nicht nachhaltig bestätigen und das gesamte Jahr 2022 erweist sich als Bärenmarkt, das durch starke Preisverfälle gekennzeichnet ist, die Bitcoin bis unterhalb von 20.000 USD drängen.

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Hierin liegen die Gemeinsamkeiten zwischen den historischen Szenarios zu heute

Historisch beginnen die Bärenmärkte, sobald Bitcoin mit hohem Volumen über das 21 WMA hinausschießt. An den Charts lässt sich erkennen, dass Bitcoin in langen grünen Kerzen über die blaue Linie hinausgeht. Das 21 WMA gleicht sich in Folge an diesen Preisanstieg an. Im Kursverlauf ergibt sich, dass die Märkte übersteuerten. Zoomen wir beim derzeitigen Chartverlauf heraus, ergibt sich das gleiche Bild auch bei der derzeitigen Rally:

Es lässt sich erkennen, dass die Rally bereits Ende 2023 oder spätestens Mitte 2024 begann. In Folge des Wahlsiegs von Trump und den damit verbundenen Hoffnungen auf die Errichtung einer strategischen Bitcoin Reserve, die er im Wahlkampf versprach, explodierte der Preis.

Inzwischen ist der Hype vorüber. Zwar wird die Bitcoin Reserve errichtet, aber ob und wie die Trump-Administration Bitcoins für die Reserve erwerben möchte, steht noch nicht fest. Es gibt in jedem Falle die Vorgabe, dass die Reserven nicht zu Lasten der Steuerzahler fallen sollen. Langfristig sind dies natürlich gute Nachrichten für den Preis von Bitcoin. Mittelfristig scheint der Markt aber zu euphorisch auf die Nachricht reagiert zu haben.

Dennoch schließt auch der Chartexperte Rastani ein bullisches Szenario nicht völlig aus. Dazu müsste der Preis stabil oberhalb der Marke von 88.000 USD bleiben.

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