Manche Kämpfe im Kryptouniversum sind geradezu legendär. Da gibt es Solana vs. Ethereum, der ehemalige Leiter der SEC Gary Gensler vs. der ganze Kryptospace oder Charles Hoskinson vs. Bitcoin. Dann wäre da noch der Kampf Tether vs. Circle – also Stablecoin vs. Stablecon. Hier hat aktuell Circles USDC die Nase vorn, denn der hat die Marke von 60 Milliarden US-Dollar geknackt.
Zwar ist der USDT von Tether mit einer Marktkapitalisierung von 144 Milliarden US-Dollar Spitzenreiter, aber der Konkurrent von Circle holt auf. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung zeigt sich allerdings auch, dass die Nachfrage nach Stablecoins wächst. Die Anzahl der aktiven Stablecoin Wallets ist um über 50 % gestiegen.
People are cashing out of crypto into stablecoins. And with 36 million altcoins out there, the demand for stablecoins keeps growing. https://t.co/OiMUBsVmfE
— Ali (@ali_charts) March 27, 2025
Was ist ein Stablecoin?
Kurz gesagt ist ein Stablecoin eine Kryptowährung, die an einen stabilen Wert, wie den US-Dollar oder Gold, gekoppelt ist. Dadurch schwankt ihr Kurs weniger als bei anderen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. In der Kryptowelt dienen die Coins beispielsweise dazu, um Gewinne ohne große Kursschwankungen „zwischen zuparken“.
Sie sind also eine Art Brücke zwischen traditionellem Geld und digitalen Währungen. Allerdings unterscheiden sich die Stablecoins in ihrer Absicherung und Funktionsweise. Es gibt Fiat-gestützte Stablecoins die durch den US-Dollar oder den Euro gedeckt sind. Für jeden ausgegebenen Stablecoin wird eine entsprechende Menge an Fiatgeld in Reserven gehalten. Dazu gehören beispielsweise USDT oder USDC.
Dann gibt es die Krypto-gestützten Stablecoin, die durch andere Kryptwährungen wie Bitcoin abgesichert sind. Da Krypto-Kurse stark schwanken können, wird oft eine größere Menge als Sicherheit hinterlegt (Überbesicherung), um Wertverluste auszugleichen. Zu diesen Stablecoins gehört beispielsweise DAI.
Traurige Berühmtheit erlangten die algorithmischen Stablecoins mit dem Zusammenbruch der Kryptowährungen Terra/Luna und dem dazugehörigen Stablecoin UST. Diese Stablecoins nutzen keine echten Reserven, sondern Algorithmen und Smart Contracts, um das Angebot automatisch zu regulieren. Steigt der Kurs, werden neue Coins ausgegeben, fällt er, werden Coins aus dem Umlauf genommen.
Last but not least gibt es noch die Rohstoff gestützten Stablecoins die durch physische Vermögenswerte wie Gold oder Öl gestützt sind. Dazu gehört der PAXG.
Die derzeit steigende Zahl der Stablecoins könnte auch eine Liquiditätszufuhr für den Bitcoin bedeuten.
Circle vs. Tether – der Machtkampf
Zwar hat Tether derzeit bei der Marktkapitalisierung noch die Nase vorn, aber Circle holt auf. Zudem droht dem größten Stablecoin Emittenten auch von anderer Seite ungemach – und daran ist Circle CEO Jeremy Allaire nicht ganz unschuldig. Der lobbyiert nämlich ebenso eifrig wie Brad Garlinghouse (der CEO von Ripple) bei der neuen US-Regierung, nur eben in Sachen Stablecoins. Aktuell werden im US-Kongress zwei Gesetzentwürfe zu den Stablecoins entwickelt. Darin enthalten ist unter anderem, wer die Stablecoins ausgeben darf, wie transparent berichtet werden muss und wie die Coins abgesichert werden sollen.
Allaire hätte es vermutlich gerne, dass in dem Gesetzentwurf auch steht, dass ein Unternehmen auch einen Sitz in den USA haben muss. Zumindest äußerte er in einem Interview, dass jemand, der einen US-Dollar-Stablecoin anbieten will, auch einen Sitz in den USA haben sollte. Circle sitzt in den USA – Tether nicht. Die verlegen ihren Firmensitz gerade von den Virgin Islands nach El Salvador. In der EU ist Tether bereits an der strengen MiCa-Verordnung gescheitert. Circle hingegen hat eine Lizenz erhalten. Seit der Gründung wehrt sich Tether gegen eine komplette Überprüfung der Finanzen. Stattdessen hat das Unternehmen alle drei Monate Bescheinigungen der Finanzreserven herausgegeben. Circle arbeitet, zumindest laut eigenen Angaben, vollkommen transparent.
BTC Bull Token – wie ein neues Kryptoprojekt indirekt vom Stablecoin Boom profitiert
Die steigende Zahl der Stablecoins könnte dem Bitcoin einen gewaltigen Liquiditätsschub bescheren, was seine Position als „sicherer Hafen“ in stürmischen Kryptozeiten verstärken könnte. Davon profitiert auch das neue Meme-Coin Projekt BTC Bull Token, dessen Entwickler ihren Coin eng mit der Kursentwicklung des Bitcoin verknüpft haben. Bei jedem 50.000 US-Dollar Kursanstieg werden die BTCBULL Inhaber mit einem Airdrop mit echtem Bitcoin belohnt. Die erste große Ausschüttung gibt es bei einem BTC Kurs von 150.000 US-Dollar. Die Höhe des Airdrops richtet sich nach den Token, die in der Wallet gehalten werden. Der BTCBULL kann im Moment noch im Presale gekauft werden. Ein Token kostet derzeit 0,00243 US-Dollar.
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