Ripple News: US-Börsenaufsicht SEC verlangt neue Rekordsumme als Strafe

Der Rechtsstreit zwischen Ripple Labs, das mit der Kryptowährung XRP zu den größten und bekanntesten Krypto-Unternehmen der Welt gehört, und der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC läuft schon seit einigen Jahren. Mittlerweile konnte Ripple einige Teilerfolge erreichen und zum Beispiel im Oktober 2023 erreichen, dass die SEC-Anklage gegen die Führungskräfte des Unternehmens fallen gelassen wurde.

Nun geht der Rechtsstreit jedoch in eine neue Runde, denn laut Stuart Alderoty, Chief Legal Officer (CLO) von Ripple, steht die SEC kurz davor, eine neue Rekordsumme als Bußgeld zu verlangen. Dabei soll laut CLO bereits heute, am 26. März, der entsprechende Schriftsatz der US-Bezirksrichterin Analisa Torres in Manhattan vorgelegt werden. Diese Vorgehensweise wird aktuell in der Krypto-Welt heiß diskutiert.

SEC-Strafgeld-Anfrage ist nicht rechtens?

Stuart Alderoty ließ die Nachricht, dass ein neues Bußgeld von der SEC verlangt wird, über die Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) verlauten. Dabei erklärte der Anwalt, dass die SEC eine Strafe von zwei Milliarden US-Dollar (etwa 1,8 Milliarden Euro) verlangen würde. In insgesamt vier verschiedenen Tweets verriet Alderoty, dass im April eine Antwort von Ripple Labs erfolgen würde, doch hauptsächlich drehten sich seine Tweets um die Meinung, dass die SEC seit vielen Jahren die Tatsachen verdrehen oder sogar Falschaussagen tätigen würde, nur um ihre eigenen politischen Ziele durchzusetzen.

Dieser Meinung schloss sich auch Brad Garlinghouse – CEO von Ripple Labs – an und erklärte ebenfalls über X, dass seiner Meinung nach die SEC regelmäßig und schon seit langem außerhalb des Gesetzes agieren würde. Dabei nennt er in seinem Tweet einige Gerichtsverfahren, in denen die jeweiligen Richter die SEC dafür öffentlich gerügt hatten, dass sie sich tatsächlich nicht an die vorhandene Gesetzeslage gehalten hatte. Allen voran Gary Gensler, Vorsitzender der US-amerikanischen Börsenaufsicht, wird hier häufig in die Kritik gezogen.

Bereits 2020 wurde Garlinghouse zusammen mit Chris Larsen – einem Mitbegründer von Ripple Labs – von der SEC angeklagt. Allerdings wurde dieses Verfahren dann im Oktober 2023 eingestellt.

Auch im laufenden Verfahren, in dem die SEC dem Krypto-Unternehmen unter anderem den nicht lizenzierten Handel mit Wertpapieren unterstellt, konnte Ripple einen ersten Teilerfolg erringen. So erklärte Richterin Torres, dass laut dem aktuellen Rechtsstand der Verkauf der Kryptowährung XRP über öffentliche Krypto-Börsen von Ripple Labs nicht unter das Wertpapiergesetz fallen würde, was die SEC jedoch auch weiterhin vehement behauptet.

XRP Kurs reagiert überraschend positiv auf die Neuigkeit

Unerwarteterweise reagierte der XRP Kurs nach einem kurzen Fall positiv auf die Nachricht, dass die SEC wohl am heutigen Tag zwei Milliarden US-Dollar Strafe verlangen wird. So liegt XRP in den letzten 24 Stunden mit immerhin 2,30 % im Plus (siehe Bild unten) und zeigt damit, dass die Krypto-Anleger auch weiterhin Vertrauen in die digitale Währung haben. Gleichzeitig explodierte das Handelsvolumen der letzten 24 Stunden um satte 63,72 % auf über 2,1 Milliarden US-Dollar. XRP wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels für einen Preis von 0,6458 US-Dollar gehandelt.

Der XRP Kurs der letzten 24 Stunden (Quelle: CoinMarketCap)

Wie genau die vorsitzende Richterin auf die Anfrage der SEC reagieren wird, ist vollkommen unbekannt. Klar ist hingegen, dass zunächst das Anwaltsteam von Ripple Labs unter der Führung von Stuart Alderoty eine entsprechende Antwort formulieren und diese in den kommenden Wochen einreichen wird. Erst dann ist überhaupt mit einer Entscheidung der Richterin zu rechnen. Bereits zum Prozessauftakt hatte SEC eine Summe von 1,3 Milliarden US-Dollar als Strafe gefordert, die jetzt noch einmal auf einen höheren Wert gesetzt wurde.

In der Vergangenheit hatten viele Rechtsexperten damit gerechnet, dass Ripple Labs zwar eine Strafe zahlen könnte, diese sich jedoch zwischen 10 und 100 Millionen US-Dollar bewegen würde. Die Tatsache, dass die SEC nun eine höhere Summe als zum Prozessauftakt verlangt, deutet zumindest theoretisch darauf hin, dass die US-Behörde davon ausgeht, in einem Vergleich eine höhere Summe zu erhalten – oder gar den Prozess zu gewinnen.

Green Bitcoin: Eine XRP-Alternative mit Fokus auf Staking

Ein großes Problem für Ripple Labs sind allerdings nicht nur die 200 Millionen US-Dollar, die das Unternehmen bereits jetzt für sämtliche Prozesse gegen die SEC ausgeben musste, sondern auch die Stagnation des XRP-Tokens. Viele Anleger sind auch weiterhin verunsichert und suchen deshalb nach XRP-Alternativen, die eben nicht im Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht liegen. Gerade Green Bitcoin (GBTC) rückt aktuell immer häufiger in den Vordergrund, denn nachdem die Kryptowährung in den Vorverkauf gestartet ist, wurde jetzt auch das erste Staking-Programm implementiert. Hierbei soll zunächst bis zur Einführung des geplanten “gamifizierten Green Staking” ein Belohnungsprogramm für frühzeitige Investoren geboten werden.

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Das später folgende Staking-Programm bietet dann die Möglichkeit auf eine Bonuszahlung von bis zu 100 %. Hierfür müssen die Anleger zunächst an den regelmäßigen Herausforderungen teilnehmen und zum Beispiel auf den Bitcoin Kurs setzen. Liegen sie dann mit ihrer Prognose richtig, erhalten sie die hohen Bonuszahlungen.

Aktuell wird der GBTC-Token zu einem Preis von 1,1062 US-Dollar angeboten und kann bequem mit ETH, USDT oder über eine normale Kreditkarte erworben werden.

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